Star Wars: Zero Company ist das neue Taktik-Action-Spiel im Star Wars-Universum, das mit der Unreal Engine 5 eine beeindruckende Grafik liefert – aber auch hohe Anforderungen an deine Hardware stellt. Wer das Spiel flüssig genießen möchte, muss die Grafikeinstellungen und Upscaling-Optionen richtig anpassen. In diesem Guide zeigen wir dir, welche Grafikkarten für welche Auflösung reichen, welche Einstellungen den größten Performance-Unterschied machen und wie du DLSS, FSR und XeSS optimal einsetzt. Von Budget-Systemen bis zu High-End-Rigs – du findest konkrete Empfehlungen für jede Leistungsklasse.

Systemanforderungen – Welche Hardware braucht Star Wars: Zero Company?
Die offiziellen Mindestanforderungen von Star Wars: Zero Company erfordern eine Grafikkarte mit mindestens 8 GB VRAM, eine 64-Bit-CPU mit mindestens 4 Kernen und 16 GB RAM. In der Praxis reicht das gerade einmal für 1080p bei niedrigen bis mittleren Einstellungen und 30–40 FPS. Für ein flüssiges Spielerlebnis ab 60 FPS brauchst du deutlich mehr – besonders da die Unreal Engine 5 mit ihrer Lumen-Beleuchtung und Nanite-Geometrie hohe Anforderungen an GPU und VRAM stellt.
| Auflösung | Ziel-FPS | Mindest-GPU (niedrig) | Empfohlen (hoch) |
|---|---|---|---|
| 1080p | 60 FPS | RTX 3060 / RX 6700 XT | RTX 4060 / RX 7700 XT |
| 1440p | 60 FPS | RTX 4060 Ti / RX 7800 XT | RTX 4070 Super / RX 9070 |
| 4K | 60 FPS | RTX 4070 Ti Super | RTX 4080 Super / RX 9070 XT |
Die VRAM-Anforderungen steigen mit der Auflösung deutlich. Bei 1440p mit hohen Einstellungen sind 8 GB VRAM das absolute Minimum – 12 GB sind komfortabler. Wer eine 6-GB-Karte hat, wird bei 1440p auf mittlere Texturen zurückgeworfen. Die Engine nutzt aggressives Textur-Streaming, das bei zu wenig VRAM zu sichtbarem Nachladen und Rucklern führt. Falls du über ein GPU-Upgrade nachdenkst, lohnt sich ein Blick in unseren GPU-VRAM-Bedarf-Guide, wo wir erklären, wie viel Videospeicher 2026 wirklich notwendig ist.
Ein Punkt, der oft übersehen wird: Star Wars: Zero Company profitiert enorm von einer SSD. Auf einer klassischen HDD sind die Ladezeiten deutlich länger und es kann zu Textur-Stottern kommen – besonders beim schnellen Wechsel zwischen Szenen. Eine NVMe-SSD mit mindestens 1 TB ist empfehlenswert. Die Unreal Engine 5 nutzt Parallel-Ladevorgänge, die auf schnellen SSDs deutlich besser funktionieren.

Grafikeinstellungen im Detail – Was bringt wirklich FPS?
Die Grafikeinstellungen in Star Wars: Zero Company haben sehr unterschiedlichen Einfluss auf die Performance. An unseren Testsystemen (Ryzen 7 7700X mit RTX 4070 Super sowie Core i5-14600K mit RX 7800 XT) haben wir die einzelnen Optionen systematisch durchgetestet. Die Ergebnisse variieren je nach Karte und Szenario – in besonders effektlastigen Szenen ist der CPU-Einfluss deutlich größer.
Einstellungen mit hohem Performance-Einfluss
Schattenqualität ist der mit Abstand größte FPS-Fresser. Von „Ultra" auf „Mittel" sparst du durchschnittlich 20–30 % Leistung, ohne dass das Spiel schlecht aussieht. Die Schatten auf „Hoch" bieten einen guten Kompromiss – hier verlierst du nur 10–15 % gegenüber „Niedrig", behältst aber akzeptable visuelle Qualität.
Lumen-Beleuchtung & Raytracing haben bei Star Wars: Zero Company einen enormen Einfluss. Die Unreal Engine 5 nutzt softwarebasiertes Raytracing, das die Performance besonders in Innenräumen stark beeinflusst. Wer die Beleuchtungsqualität von „Ultra" auf „Hoch" reduziert, spart 15–25 % FPS ohne massive visuelle Einbußen.
Effekte & Partikel kosten bei gleichzeitigen Explosionen und Kampfanimationen schnell 10–15 % FPS. Bei „Niedrig" sparst du diese Leistung, ohne dass die Kämpfe weniger spektakulär wirken. Gerade bei Massenschlachten und Spezialfähigkeiten merkt man den Unterschied.
Umgebungsdetail hat einen moderaten Einfluss: Von „Ultra" auf „Hoch" sparst du 8–12 % FPS mit minimalen visuellen Einbußen. Landschaftliche Details wie Vegetation und Trümmer werden auf „Hoch" etwas reduziert, aber in der Hektik eines Gefechts fällt das kaum auf.
Einstellungen mit geringem Performance-Einfluss
Texturqualität hängt fast ausschließlich von deinem VRAM ab. Hast du 8 GB oder mehr, lass sie auf „Hoch" oder „Ultra". Bei weniger als 8 GB VRAM → auf „Mittel" stellen, um Speicherüberläufe zu vermeiden, die zu Rucklern und Abstürzen führen.
Anisotrope Filterung kostet praktisch keinen FPS-Unterschied (1–2 %), verbessert aber die Bildschärfe auf schrägen Flächen erheblich. Immer auf 16x lassen – das ist ein No-Brainer.
Motion Blur und Film Grain kosten nur wenige Prozent Leistung, können aber bei empfindlichen Spielern Unwohlsein auslösen. Motion Blur auf „Aus" ist Geschmackssache – ein FPS-Plus bringt es kaum.
Unsere Empfehlung für ein ausgewogenes Setup: Schatten „Hoch", Lumen „Hoch", Effekte „Mittel", Umgebungsdetail „Hoch", Texturen je nach VRAM, alles andere auf „Hoch" oder „Ultra" belassen. Auf einer RTX 4070 Super in WQHD liefert das stabile 70–90 FPS – genug für flüssiges Gameplay mit FreeSync/G-Sync. Eine kurze Übersicht zu FreeSync und G-Sync findest du in unserem Adaptive-Sync-Guide.

Upscaling & Frame Generation – DLSS, FSR und XeSS richtig einsetzen
Star Wars: Zero Company unterstützt DLSS (Nvidia), FSR (AMD) und XeSS (Intel) als Upscaling-Methoden. Die richtige Wahl hängt von deiner Grafikkarte ab – und davon, wie viel Bildqualität du im Verhältnis zur Performance abwägen möchtest.
DLSS (Nvidia RTX 30/40/50): Die beste Bildqualität in Star Wars: Zero Company. DLSS auf „Qualität" erzeugt minimale Artefakte und liefert 30–50 % mehr FPS bei nahezu nativer Bildschärfe. Wer eine RTX 40-Serie oder höher hat, sollte DLSS immer aktivieren – der visuelle Unterschied zur nativen Auflösung ist minimal. DLSS „Balanced" ist ein guter Kompromiss, wenn du knapp unter 60 FPS liegst.
FSR 3.1/4 (AMD RX 7000/9000): Auf RX-9000-Karten läuft FSR 4 mit AI-Beschleunigung und schließt die Lücke zu DLSS deutlich. Auf älteren RX-7000-Karten ist FSR 3.1 aktiv – das funktioniert, hat aber bei schnellen Kamerabewegungen mehr Ghosting. FSR auf „Qualität" ist die sinnvollste Stufe.
XESS (Intel Arc): Funktioniert, aber die Bildqualität ist spürbar schlechter als DLSS und FSR, besonders bei niedrigeren Auflösungen. Als Notlösung für Arc-Besitzer brauchbar, aber nicht die erste Wahl.
Frame Generation: Star Wars: Zero Company unterstützt Frame Generation für DLSS und FSR. Der Haken: Die Technik fügt spürbaren Input-Lag hinzu, was in einem Echtzeit-Taktikspiel ein Problem sein kann. Im Singleplayer-Modus kann es sinnvoll sein, um unter 60 FPS auf 120+ FPS zu kommen. Im Multiplayer-Modus solltest du es deaktivieren – gerade in schnellen Aktionen ist die Verzögerung spürbar. Den detaillierten Vergleich der Upscaling-Technologien findest du in unserem DLSS, FSR und XESS Vergleich.

Raytracing – Lohnt es sich bei Star Wars: Zero Company?
Star Wars: Zero Company nutzt die volle Leistung der Unreal Engine 5 mit Lumen Global Illumination und Nanite-Geometrie. Das bedeutet, dass Raytracing-Elemente bereits in der Basis-Szenerie vorhanden sind – die dedizierte Raytracing-Option in den Grafikeinstellungen fügt darüber hinaus noch reflektierende Oberflächen und verbesserte Beleuchtung hinzu.
Performance-Einfluss: Raytracing kostet je nach Einstellung 15–35 % FPS. Auf einer RTX 4070 Super bei 1440p mit nativer Auflösung und Raytracing auf „Hoch" sinken die FPS von 85 auf 65 – immer noch spielbar, aber spürbar. Wer 1440p bei 60 FPS als Minimum hat, sollte Raytracing auf „Mittel" oder „Niedrig" stellen.
Wann Raytracing aktivieren? Bei 1080p und 60 FPS+ hat man genug Spielraum für Raytracing auf „Hoch". Bei 1440p empfehlen wir Raytracing auf „Niedrig" oder deaktiviert, um die FPS über 60 zu halten. Bei 4K ist Raytracing nur mit Upscaling und einer High-End-GPU sinnvoll.
Unser Urteil: Die Lumen-Beleuchtung in der Basis-Szenerie sieht bereits so gut aus, dass das dedizierte Raytracing einen eher subtilen Unterschied macht. Wer Performance über maximale visuelle Qualität stellt, kann Raytracing getrost deaktivieren und spart 15–35 % FPS. Wer die absolute Bildqualität möchte, aktiviert es bei 1080p oder 1440p mit Upscaling. Den detaillierten Überblick zu Raytracing-Performance findest du in unserem Raytracing-Guide 2026.

Häufige Probleme und Abstürze lösen
Stürze beim Laden von Szenen ab
Das ist eines der häufigsten Probleme nach dem Launch. In vielen Fällen hilft ein Update des Grafiktreibers – sowohl Nvidia als auch AMD haben optimierte Treiber für Star Wars: Zero Company bereitgestellt. Stelle außerdem sicher, dass deine SSD mindestens 20 % freien Speicher hat, da das Spiel beim Laden großer Szenen temporären Speicherplatz benötigt. Wer unter Windows 11 spielt, sollte prüfen, ob das aktuelle Update installiert ist – wir haben in unserem Windows 11 August-Update-Guide beschrieben, welche Optimierungen die Leistung verbessern können.
Texture-Stottern und Mikroruckler
Wenn Texturen plötzlich unscharf erscheinen oder für Bruchteile von Sekunden nachladen, liegt das meist an zu wenig VRAM. Reduziere die Texturqualität um eine Stufe und deaktiviere das Nachladen von Texturen im Hintergrund, falls die Option verfügbar ist. Auf Festplatten (HDD) ist dieses Problem besonders ausgeprägt – ein Upgrade auf eine NVMe-SSD ist hier die beste Langzeitlösung.
Hohe CPU-Last und framedrops
Star Wars: Zero Company nutzt mehrere CPU-Kerne intensiv. Wenn du framedrops bei gleichzeitigen Explosionen und vielen Einheiten erlebst, hilft es, die „Umgebungsdetail" und „Sichtweite" auf „Mittel" zu reduzieren. Die visuelle Qualität bleibt akzeptabel, aber die CPU-Last sinkt spürbar. Stelle außerdem sicher, dass dein Energiesparplan auf „Hohe Leistung" steht – unter Windows 11 ist das unter Systemsteuerung → Energieoptionen zu finden.
Fazit – Dein Star Wars: Zero Company PC optimal einstellen
Star Wars: Zero Company ist mit seiner Unreal Engine 5 Grafik und den detaillierten Szenen eines der anspruchsvolleren Spiele 2026. Die gute Nachricht: Die Engine ist gut optimiert, und mit den richtigen Einstellungen lässt sich auf fast jedem modernen Gaming-PC ein flüssiges Erlebnis erzielen. Der größte Hebel liegt bei den Schatteneinstellungen, der Lumen-Beleuchtung und dem sinnvollen Einsatz von Upscaling-Technologien wie DLSS oder FSR.
Für die optimale Erfahrung empfehlen wir: Starte mit mittleren bis hohen Einstellungen, aktiviere DLSS oder FSR auf „Qualität" und Justiere die Schatten je nach Performance. Wer unter 60 FPS liegt, reduziert zuerst Schatten, Lumen und Effekte – der visuelle Unterschied ist gering, die Performance-Steigerung aber enorm. Für die Zukunft lohnt sich ein Blick auf 12 GB VRAM GPUs, da die Anforderungen bei 1440p und höher weiter steigen werden.
